Tipps zur Müllvermeidung

 

So wenig Müll wie möglich zu produzieren macht Sinn. Denn es wurden bei der Herstellung jeden Produktes Energie, Rohstoffe und auch Arbeitskraft verbraucht.

In der Natur gibt es keinen Müll, sie funktioniert in Kreisläufen… Wie können wir das wieder zurückgeben?
Höre dir diesen Podcast von Cordula Weimann an, der Gründerin von Omas for Future.

Nimm deine eigenen Säckchen mit zum Kauf von Obst und Gemüse und greif zu unverpackter Ware. Plastikverpackungen dazu sind unnötig.

In Bioläden, Hofläden und Wochenmärkten kannst du einfacher unverpackt einkaufen.

Im Landkreis FO gibt es zwei Unverpacktläden:

  • Zero Hero in 91353 Hausen, Pilatusring 24 (https://Zerohero-hausen.de
  • Unverpackt & More in der Apothekenstraße in der Forchheimer Innenstadt

Wo man sonst noch unverpackt einkaufen kann, zeigt die ReUse-Revolution-Map von Greenpeace.

Außerdem:

  • Nimm immer eine Stofftasche, Korb oder Rucksack zum Einkaufen mit. Plastik- und auch Papiertüten können vielfach verwendet werden.
  • Im Rucksack kannst du dauerhaft kleine Stoffbeutel mit Zugband für deinen Obst- und Gemüseeinkauf deponieren.
  • Bring deine eigenen Behälter mit für Fleisch, Wurst, Käse und Co.
  • Kaufe Brötchen beim Bäcker statt welche zum Aufbacken in Plastikverpackung.
  • Kaufe Taschentücher nicht in einzelnen plastikverpackten Päckchen, sondern in einem Kartonspender.
  • Verwende Seifenstücke statt Flüssigseife im Plastikspender.
  • Verwende Nachfüllpackungen.
  • Verwende Akkus oder Geräte mit Stromanschluss und spare so Batterien.
  • Kaufe kein Bioplastik, denn es ist nur selten rückstandslos abbaubar.
  • Verzichte zu Hause auf Kaffeemaschinen, die mit Kaffekapseln funktionieren.
    Wenn du eine solche Maschine schon hast, dann wechsle auf wiederbefüllbare Kaffeekapseln.
  • Für deinen Coffee-to-go steckt immer dein eigener Kaffeebecher in deinem Rucksack.
  • Wenn du Essen abholst, nimm deine eigenen Behälter mit.
  • Kaufe Getränke nicht in Einwegverpackungen und auch nicht in Plastikflaschen.
  • Sprudle dein Wasser selbst, dann brauchst du auch nicht schwer zu schleppen.
  • Kauf dein Eis in der Waffel statt im Becher mit Plastiklöffel.
  • Vermeide Alufolien und Alu-Grillschalen. Sie geben Alu-Ionen ab, die für den Körper schädlich sind. Außerdem verbraucht die Produktion sehr viel Energie.
  • Verwende Bienenwachstücher statt Alufolie oder Frischhaltefolie zum Verpacken von Lebensmitteln. Die kannst du vielfach nutzen.
  • Überlege bei jedem Einkauf, ob du dieses Teil wirklich brauchst, und für wie lange.
  • Lass kaputte Geräte im Reparatur-Café reparieren.
  • Gib Dinge weiter, die du nicht mehr brauchst oder nicht mehr haben willst,  verkaufe sie oder spende sie, z.B. bei Packmer’s, im Tierheim Forchheim oder im Verschenkmarkt des Landratsamtes.
  • Es ist klar, dass du deine Zigarettenkippen unterwegs nicht einfach wegwirfst.
    Zigarettenkippen sind pures Gift im Wasser, die Filter verrotten erst nach Jahrzehnten und das Nikotin aus Tabakresten vergiftet Kleinstlebewesen im Boden. Nähere Einzelheiten findest du hier und auch hier.
    Bei Forchheim for Future kannst du einen Taschenascher bekommen. Besuche uns im Zukunftshaus.
  • Mach es dir zur Gewohnheit, auf Spaziergängen und Wanderungen immer eine Tüte mitzunehmen und herumliegenden Müll einzusammeln.
  • Installiere die App auf deinem Smartphone: replace Plastic. Hier scannst du den Barcode eines Produktes und meldest damit an den Hersteller, dass du mit der Menge oder Art der Verpackung nicht einverstanden bist. Nähere Infos hier

Und hier kannst du Petitionen unterschreiben, damit du auch gehört wirst:

  • Einfacheres Spenden von Lebensmitteln durch Gewerbetreibende  => Link
  • Verbot von Plastik-Konfetti  => Link
  • Greenpeace-Petition zum Verbot des Zusatzes von Mikro- und Nanoplastik zu zahlreichen Produkten z.B. in Kosmetik und in Reinigungsmitteln  => Link
  • Für ein Mehrwegsystem für Coffee to go-Becher => Link
  • Ausweitung des Pfandsystems auf alle Einweg-PET-Flaschen => Link
  • Pfand auf Zigarettenschachteln und Zigaretten  => Link
  • Petition an Amazon für kunststofffreie Verpackungen => Link

Wenn dann am Ende doch noch Müll anfällt:

Trenne ihn sorgfältig in die dafür vorgesehenen Tonnen, oder schaffe ihn zum Recyclinghof.

Zero-Waste-Deutschland ist eine Community, die Informationen rund um das Thema Zero Waste anbietet, auch getestete Produkte und Einkaufsmöglichkeiten.

Weitere Infos zur Müllvermeidung : Zero-Waste-Helden.

Wenn du mehr zu (Mikro-)Plastik und Klimaschutz erfahren willst, findest du hier spannende Literatur: