Um das Müll-Problem zu lösen
müssen wir wie die Natur in Kreisläufen
denken, produzieren und leben:
Alles dient Allem,
aus allem Alten entsteht Neues,
– ohne dass so etwas wie „Müll“ übrigbleibt

Wir produzieren viel zu viel Müll. Und dieser landet leider nicht nur in Mülltonnen, sondern auch in Gebüschen, auf Straßen und Wegen, auf Spielplätzen auf Wiesen und Feldern, im Wald, am Strand, in Flüssen und Meeren – kurz: fast überall.

Dem wollen wir – zumindest lokal – entgegenwirken und treffen uns in unregelmäßigen Abständen, um während eines 1- bis 2-stündigen Spaziergangs Müll aus der Umwelt einzusammeln.

Das nächste Mal treffen wir uns am Donnerstag, den 13. Januar um 13.30 in Forchheim auf dem Parkplatz von in der Bayreuther Straße beim Burger King um den Müll in der Umgebung – diesmal in Richtung Konrad-Ott-Straße und Bahnhof einzusammeln. Wer Lust hat mitzumachen, ist herzlich willkommen. Bitte wenn möglich eine Tüte oder einen Sack für den Müll sowie evtl. Handschuhe mitbringen. Einige Greifer haben wir und können sie zur Verfügung stellen.
Weitere Termine siehe Terminkalender oder per Mail erfragen unter info@forchheim-for-future.de  oder telefonisch unter 0151-20561261 (meist Anrufbeantworter, wir rufen dann zurück).

Bericht von unserer ersten Clean-Up-Aktion:

Auf der Jagd nach Müll
Clean-Up-Aktion
von Omas for Future und Transition Forchheim

Wir waren zu fünft: Karin, Klara, Sabine, Gerdi und Fritz. Im Forchheimer Le-Perreux-Park wollten wir  Erfahrungen mit dem Müllsammeln machen und hatten vorsorglich Handschuhe, Greifer und Säcke dabei.
Wo ist der Müll?
Auf den ersten Blick gab es keinen Müll. Stattdessen frisch gemähter Rasen und entleerte Abfallkörbe. Sollten wir etwa vergeblich gekommen sein?
Wer sucht, der findet
Unsere Sorge war unbegründet. Wir mussten nur gründlich genug suchen und systematisch dabei vorgehen: Gerdi und Fritz haben sich in die Büsche geschlagen und weggeworfene Getränkeflaschen, Einwegverpackungen für Fast-Food und Metalldosen aufgespürt. Klara und Sabine haben sich auf weggeworfene Zigarettenkippen konzentriert. Die in ihnen enthaltenen Schadstoffe vergiften das Grundwasser und gefährden Kleinkinder. Sie lagen überall dort, wo Bänke oder andere Sitzgelegenheiten zum längeren Aufenthalt einladen. Nach dem Aufheben der ersten Kippe sagte Karin: „Da werden wir lange sammeln müssen, bis die Tüte voll ist.“
Doch es dauerte gar nicht lange. Am Fuß der Stadtmauer, direkt neben einem Kinderspielplatz, haben wir viele Glasscherben gefunden. Jemand hatte leere Bierflaschen über die Brüstung geworfen. Nach eineinhalb Stunden hatten wir vier Säcke mit Müll gefüllt.
Unerwartetes Lob
Wir begegneten einer Ehrenamtlichen vom Förderverein Forchheimer Bastionsgärten e.V., die in einem Kräuterbeet Verblühtes abschnitt. „Danke, dass Sie sich die Mühe machen und hier Müll sammeln!“, sagte sie und wir spürten in diesem Augenblick, dass wir das Richtige taten. Wir handelten, statt darauf zu warten, dass andere es tun. Und hatten auch noch Spaß dabei.
Wohin mit dem gesammelten Müll?
Glücklicherweise mussten wir die Müllsäcke nicht selbst entsorgen. Herr Bartosch von der Stadt Forchheim hatte angeboten, unsere „Fundstücke“ kostenlos zu entsorgen. Dafür ein herzliches Dankeschön.
Um 12 Uhr hinterlegten wir die Säcke am vereinbarten Ort und stärkten uns in einem nahe gelegenen Bioladen mit Essen und Trinken.
Und so geht es weiter:
Diese Clean-Up-Aktion hat Lust auf mehr gemacht. Wir treffen uns immer am zweiten Donnerstag im Monat um 13.30 Uhr – Ort siehe Terminkalender oder per Mail erfragen.

Mitmacher*innen sind herzlich willkommen!

Tipps für ein Leben mit weniger Müll

Doch wie kann man vermeiden, dass überhaupt so viel Müll entsteht? Dieser Aspekt ist mindestens so wichtig, wie das Clean-Up von öffentlichen Flächen.
Wir haben aus vielen verschiedenen Quellen viele Tipps für Dich zusammengestellt, die aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben hier klicken!

Und wenn Dich noch ein paar Fakten zum Müllaufkommen und dem Umgang damit interessieren, dann haben wir hier einige Fakten für Dich zusammengestellt.

Und Fakten zur Schädlichkeit von Zigarettenkippen für die Umwelt siehe hier und hier.

Und wenn Dich die Fakten überzeugt haben, dann unterschreib die Petition, die Pfand auf Zigarettenschachteln und Zigaretten fordert => Link

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