Eine neue Art zu denken ist notwendig,
wenn die Menschheit weiter leben will
(Albert Einstein)

Alltag.Fair.Ändern

Herzlich willkommen auf der Webseite
von Forchheim for Future

Unsere Vision
Unser Motto: „Alltag.Fair.Ändern“ 
Unsere Vision: „Ein gutes Leben für Alle.“
„Gemeinsam Zukunft bauen – ökologisch, fair und regional

Bisher erleben wir häufig Krisen. Das kann damit zusammenhängen, dass wir es gewohnt sind, oft linear, also kausal zu denken, was durch die Spezialisierung der wissenschaftlichen Disziplinen gefördert wird. Stattdessen müssen wir lernen interdisziplinär, also in Systemen zu denken. Gesellschaftliche, wirtschaftliche, soziale und nicht zuletzt Umweltprobleme haben häufig durch vernetzte Zusammenhänge, Abhängigkeiten und Wechselwirkungen vieler Einflussfaktoren sowie die Dynamik ihrer Veränderung im Zeitablauf eine Komplexität, die unser normales Wissen und Verständnis übersteigt. Wir stehen hier »Systemen« gegenüber, deren Strukturen und Verhaltensweisen nicht offensichtlich sind – wir müssen sie uns erst erarbeiten.

Wir müssen also Probleme anders lösen. Hier können wir Albert Einstein folgen:

„Probleme kann man nicht mit derselben Denkweise lösen durch die sie entstanden sind.“

Das könnte/sollte bedeuten: Arbeiten an einem Wandel von unserer gegenwärtigen Lebensweise hin zu einer solidarischen Lebensweise.

Und da wollen wir hin:

Dahin gibt es keine perfekten Lösungen. Wir müssen bereit sein, Experimente zu wagen. In unserem täglichen Handeln können wir uns an den Leitplanken für eine solidarische Lebensweise orientieren:
Demokratisierung: Was alle angeht, entscheiden alle
Wir sind davon überzeugt, dass alle Menschen die Möglichkeit haben sollten, ihr Leben und alles, was dieses berührt, selbstbestimmt zu gestalten. Dazu benötigen alle Menschen Zugang zu den Mitteln. Alle Menschen, die von einer Entscheidung betroffen sind, können mitentscheiden. Anstatt diese Entscheidungen in technokratische Organe auszulagern, speist sich solidarische Demokratisierung unter anderem aus Relokalisierung: Was vor Ort geklärt werden kann, sollte auch dort entschieden werden. Wesentliche Aspekte der Entscheidungsgewalt liegen bei lokalen Einheiten, die in offenen, transparenten und basisdemokratischen Verfahren allen Menschen gerechte Teilhabe ermöglichen.
Commoning: Die schöpferische Kraft des Gemeinschaffens 
Menschen sind auf materielle Güter und Ressourcen angewiesen. Die gegenwärtige Lebensweise organisiert die Verteilung der Güter über Privateigentum und Profitmaximierung. In einer solidarischen Lebensweise können Menschen Güter nach ihren Bedürfnissen nutzen, ohne dabei die Bedürfnisse anderer zu verletzen. 
ReProduktion: Gemeinsam für alle(s) sorgen 
Wenn wir ernst nehmen, dass Menschen aufeinander und auf die Natur angewiesen sind, verschiebt sich der Fokus unseres Schaffens: Es geht darum, Leben zu erhalten, Teilhabe zu sichern und Bedürfnisse zu verwirklichen, ohne andere auszubeuten. Das ist das Prinzip der ReProduktion beziehungsweise der Sorge.
Dependenz: Die Natur als Mitwelt statt als Müllhalde
Sorge und Beziehung schließt für uns das Verhältnis zwischen Menschen und der Natur – und somit die gesellschaftlichen Naturverhältnisse – mit ein. In der gegenwärtigen Lebensweise wird die Natur äußerlich gedacht, beispielsweise als stummes Rohstofflager oder Mülldeponie, die die Menschen ausbeuten, verschmutzen und manipulieren können. Die Logik der Sorge hingegen erinnert daran, dass Menschen auf die Natur angewiesen sind. 
Suffizienz: Es ist genug für alle da 
Das Prinzip der Suffizienz hält der Wachstumslogik der gegenwärtigen Lebensweise „Mehr ist besser!“ – ein „Genug!“ entgegen. Darin steckt für uns eine doppelte Forderung: Zum einen sollen alle Menschen genug haben, um ein gutes Leben führen zu können. Zum anderen müssen Gesellschaften und soziale Gruppen, deren Lebensweise einen zu großen ökologischen Fußabdruck erzeugt, diesen drastisch verkleinern. Das beinhaltet auch gesellschaftliche Gleichheit: Menschen mit zu viel Macht und Eigentum müssen einen entsprechenden Teil ihrer Ansprüche abtreten (Degrowth). Suffizienz heißt also nicht absoluter Verzicht, sondern verschiebt den Maßstab: Die Frage ist nicht mehr, was ist schneller, besser, weiter, sondern was ist genug. Bedürfnisse verwirklichen können, ohne dabei auf Kosten anderer und der Mitwelt zu leben.

(Quelle: Das gute Leben für Alle, 2019 oekom, Hrsg. I.L.A. Kollektiv)

Offener Brief vom 16.12.2022 der Omas for Future (Leipzig) zu den Aktionen der Letzten Generation

Die Aktivist:innen der Letzten Generation decken mit ihren Aktionen das Versäumnis der Regierung auf, sie sind das Symptom einer verfehlten Umwelt und Klimapolitik. Sie sehen keine andere Möglichkeit, auf die Klimakatastrophe hinzuweisen.
Per Definition ist ziviler Ungehorsam eine illegale Maßnahme gegen eine unlautere Praxis, nach dem alle Rechtsmittel ausprobiert wurden. Jede Demokratie muss sich zivilen Ungehorsam erlauben können.

Die Forderungen der Letzten Generation sind weder radikal noch überzogen, sondern ihre Anliegen sind sehr berechtigt: Lebensmittelverschwendung stoppen, ein Tempolimit einführen und Vorrang für den ÖPNV.

In den Stellungnahmen der Politik werden Menschen kriminalisiert, die sich im öffentlichen Verkehrsraum festkleben, die eigentlichen Forderungen werden an dieser Stelle ignoriert.

Wir als Omas for Future wenden uns gegen die Kriminalisierung dieser Menschen und gegen die Androhung härterer Strafen. Mittlerweile werden sie als „Klima RAF“ und als „Terroristen“ bezeichnet. Wir sind erschrocken über die massiven Hassattacken gegen die Letzte Generation, von Politikern, die täglich dazu beitragen, dass wir unsere Klimaziele nicht erreichen werden und die damit die Zukunft unserer Kinder wissentlich gefährden.

Wir fordern die Politik auf, ihre Doppelmoral aufzugeben und einer jüngeren Generation mehr Respekt zu erweisen. Wir fordern Politik und Gesellschaft auf, in unserer demokratischen Wertetradition
miteinander zu reden. Wir als Omas for Future schließen uns der Forderung nach einer sofortigen konsequenten Umwelt und Klimapolitik an. Denn das Bundesverfassungsgericht hat aus gutem Grund im April 2021 das Klimaschutzgesetz in Teilen für verfassungswidrig erklärt.

Pressekontakt:
Leben im Einklang mit der Natur e. V.
Maximiliane Pint

maxi.pint@omasforfuture
.de
Tel: +49 157 34739612

Über uns

Forchheim for Future ist Teil der weltweiten „for-Future“- und der Transition-Bewegung.

Wir wollen Klimaschutz und Widerstandsfähigkeit  gegen globale Abhängigkeiten durch den Wandel von einer ölabhängigen Wachstumsgesellschaft zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und am Gemeinwohl orientierten Lebensweise und Stärkung regionaler Strukturen.

Wir sind davon überzeugt, dass neben Politik und Wirtschaft auch jeder einzelne Mensch einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann (und sollte), um das Klima und damit unsere Erde zu schützen, so dass auch künftige Generationen noch gute Lebensbedingungen auf dieser Erde vorfinden. Zu diesem Zweck engagieren wir uns in verschiedenen Bereichen, geben aber auch Menschen, die sich nicht in Gruppen engagieren können oder wollen, Tipps, was jede:r im Alltag tun kann, um seinen ökologischen Fußabdruck, also den CO2-Ausstoß, zu minimieren und nachhaltiger zu leben. Hier findest Du einen Überblick über unsere Ziele.

Forchheim for Future hieß bis Ende 2021 „Transition Forchheim“. Wir haben unseren Namen geändert, weil viele Menschen sich unter dem Wort „Transition“ nichts vorstellen und sich das Wort auch schwer merken konnten. Forchheim for Future ist zugleich eine Regionalgruppe der Omas for Future. Näheres findest Du hier.

Seit unserer Gründungsversammlung am 18. Oktober 2022 sind wir nun ein eingetragener Verein.

Hier finden sich die Satzung, die Beitragsordnung und ein Antrag auf Mitgliedschaft.

Wir laden Dich herzlich ein, bei uns mitzumachen.
Unsere konkreten Aktionen

  • Meeting  für alle schon oder auch noch nicht Aktiven am Montag, 20.02.2023 um 19 Uhr. Wir treffen uns weiterhin über Zoom. Hier der Link zu den Einwahldaten -> sei dabei, lerne uns kennen, bringe Deine Ideen ein – Du bist willkommen,  Anmeldung nicht erforderlich.
  • Clean-Up am Donnerstag, 23. Februar 2023. Treffpunkt: Forchheim Sattlertorstraße (gegenüber Rathaus-Baustelle). Gesammelt wird dann im ganzen Innenstadtgebiet (Hauptstr., Hornschuchallee, etc. bis zur Kaiserpfalz)
  • Reparatur-Café am Samstag, 25.02.2023 von 15 bis 18 Uhr im Pfarrzentrum Verklärung Christi -> Bring uns die Dinge, die eine Reparatur benötigen. Bitte anmelden unter info@forchheim-for-future.de
  • Globaler Klimastreik der Fridays for Future: 3. März 2023. Termin bitte vormerken!! Start um 14 Uhr im Le-Perreux-Park
  • Clean-Up-Zusatztermin: Freitag, 10.03.2023 um 14.00 Uhr – Treffpunkt auf dem Parkplatz Ruhalmstraße beim Ehrenbürg Gymnasium
  • Clean-Up am 16. März 2023 um 15.00 Uhr – Treffpunkt: Parkplatz Edeka-Markt Bamberger Straße
  • Unser Infostand von 9 bis 16 Uhr auf der Energie- und Immobilienmesse am 19. März bei der Sparkasse Forchheim, Klosterstraße

Wir arbeiten an verschiedenen Projekten und treffen uns einmal im Monat projektübergreifend über Zoom im Internet, um uns auszutauschen und damit Neue uns kennenlernen können. Jede:r ist herzlich willkommen, dabei zu sein. Die Treffen finden jeweils am 3. Montag im Monat um 19 Uhr statt. Die jeweiligen Einwahldaten sind im Terminkalender zu finden.

Du kannst auch via E-Mail oder telefonisch (0151-20561261) Kontakt zu uns aufnehmen. Wenn Du nur den Anrufbeantworter erreichst, hinterlass Deine Rufnummer, dann rufen wir zurück.

Hier findest Du eine Auflistung unserer Aktivitäten im Jahr 2021 und einen Bericht über unser Sommerfest am 6. August 2022.