Unser Zukunftshaus

Wenn man im Angesicht der vielen gegenwärtigen Krisen an die Zukunft denkt, kann man sich schon fragen, wohin das wohl alles führen wird und wie es weitergeht, welche Zukunft unsere Kinder und Enkel wohl erwartet. Klimakrise, Energiekrise, Artensterben, Ausbeutung und Vermüllung der Erde, eine immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich – sowohl international als auch innerhalb unseres Landes – und nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine machen vielen Menschen Angst.

Eine einfache Patentlösung all dieser Probleme gibt es nicht. Aber wenn wir diese Probleme lösen wollen, dann müssen wir alle zusammen tätig werden. Das heißt, dass die Politik die Rahmenbedingungen ändern und verbessern muss, dass die Wirtschaft ihren Energie- und Ressourcenverbrauch senken und nachhaltiger produzieren muss und wir Bürger und Bürgerinnen müssen durch eine Änderung unseres Lebensstils, durch mehr Sein statt mehr Haben, durch Energiesparen und Müllvermeidung, sowie bevorzugt regionales Einkaufen ebenfalls unseren Beitrag leisten.

Viele Menschen möchten gerne etwas zur Lösung der o.g. Probleme beitragen, wissen aber nicht was möglich ist und wie sie es umsetzen sollen. Hier setzt unsere Vision eines Zukunftshauses an. Es soll Menschen die Möglichkeit geben, sich auf vielfältige und unterschiedliche Weise zu engagieren. Dabei ist es uns wichtig, uns mit allen regionalen Gruppen zu vernetzen, die ebenfalls ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, und Synergien zu bilden – es muss nicht jeder das Rad selbst neu erfinden.

Unsere Beiträge werden dabei insbesondere die folgenden sein:

  • Fortführung und Erweiterung unseres seit Jahren bewährten Reparatur-Cafés: Wenn wir im Zukunftshaus Räumlichkeiten zur Einrichtung einer dauerhaften Werkstatt haben, können unsere Reparierer dort aktiv werden, wann immer es ihre Zeit und Lust erlauben.
  • Fortführung und Erweiterung unseres Urban Gardenings: Neben den Pflanzringen in der Konrad-Ott-Straße können weitere Flächen in Forchheim oder im Landkreis entsprechend genutzt werden, wenn weitere Aktive mitmachen.
  • Fortführung unserer monatlichen Clean-Up-Aktionen und deren Ausweitung z.B. in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten.
  • Förderung der Umweltbildung durch unsere mobile Umweltbibliothek und das Angebot von Fachvorträgen zu verschiedensten Themen im Bereich nachhaltige und enkeltaugliche Lebensweise.
  • Einrichtung eines Leih-Ladens, wo man sich Dinge, die nur selten benötigt werden, kostenlos ausleihen kann.
  • Einrichtung einer Tausch- und Verschenke-Börse für noch gebrauchsfähige Alltagsgüter und Kleidung.
  • Angebot von Möglichkeiten zur interkulturellen und generationenübergreifenden Begegnung und zur Diskussion.
  • Angebot von Kochkursen, Workshops und Ähnlichem

Für all dies brauchen wir Platz und einen Ort, an dem wir diese Vision Wirklichkeit werden lassen können. Und wir brauchen dazu neben unseren Mitgliedsbeiträgen finanzielle Unterstützung und Förderung durch öffentliche Träger. Auch deshalb gründen wir uns als Verein, weil wir dann als juristische Person Verträge schließen und Förderanträge stellen können. Dies alles steht auf unserer Agenda für die nächsten Monate und Jahre. Und wir freuen uns, dass Sie alle hier sind und uns dabei offensichtlich unterstützen wollen.

Ähnliche Projekte sind übrigens das Transitionhaus im Bayreuth und das Zukunftshaus in Würzburg.

Forchheim for Future
Alltag FairÄndern und das Klima schützen

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Omas for Future
Handeln aus Liebe zum Leben