Man sollte nie daran zweifeln, dass eine kleine Gruppe
kluger, engagierter Bürger die Welt verändern kann.
In der Tat ist das der einzige Weg, der jemals Erfolg hatte
(Margaret Mead)

Forchheim for Future – was ist das?

Die „For-Future“-Bewegung ist eine von Schüler:innen und Studierenden ausgehende globale soziale basisdemokratische Graswurzelbewegung, welche sich für möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsetzt, um das auf der Weltklimakonferenz in Paris 2015 (COP 21) im Weltklimaabkommen beschlossene 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen noch einhalten zu können. Inzwischen gibt es über 30 verschiedene „For-Future-Gruppen“. Am bekanntesten sind die Scientist for Future und die Omas for Future.

Forchheim for Future hieß bis Ende 2021 „Transition Forchheim“. Wir haben unseren Namen geändert, weil viele Menschen sich unter dem Wort „Transition“ nichts vorstellen und sich das Wort auch schwer merken konnten. Forchheim for Future ist zugleich eine Regionalgruppe der Omas for Future.

Wir sind eine Initiative von Menschen, die den Wandel von einer ölabhängigen Wachstumsgesellschaft zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und am Gemeinwohl orientierten Lebensweise anstreben.

Da sich die Politik (leider noch immer) schwer damit tut, entsprechende Rahmenbedingungen festzulegen, muss die Änderung zunächst „von unten“ ausgehen, von den Menschen, von einzelnen Regionen, die sich vernetzen und verbinden und so die Macht haben, die Welt zu verändern, indem sie sowohl den Politikern als auch der Wirtschaft zeigen, was sie wollen. Es gibt inzwischen viele Initiativen, die diese Ziele verfolgen.

Wir wollen:

  • aufklären und Mut machen
  • begeistern und inspirieren
  • gemeinsam etwas verändern
  • Klimaschutz zum Mitmachen

Die Menschheit steht heute vor umfassenden globalen Problemen, wie Artenverlust und Klimawandel, die wir größtenteils durch unsere Lebensweise selbst verursacht haben:

  • Raubbau an der Erde und ihren Naturschätzen und Verlust von natürlichen Flächen durch Versiegelung (Bebauung und Straßenbau etc.) und (Brand-)Rodung (u.a. Regenwald)
  • Industrielle Landwirtschaft mit Giften und Kunstdüngern, die den Boden und seine natürliche Fruchtbarkeit zerstören und leidvoller Masentierhaltung zur Fleischproduktion
  • Verschmutzung von Land und Meer durch Müll
  • Ungleichverteilung des Reichtums, daraus folgend Armut und Hunger in weiten Teilen der Welt
  • und vieles mehr, was aufzuzählen hier den Rahmen sprengen würde.

Jede:r kann etwas tun

Um diese Probleme zu lösen, sind nicht nur Regierungen und die Wirtschaft gefragt, sondern insbesondere auch jeder Einzelne von uns. Die Lösung liegt dabei nicht in einem vermehrten „Weiter wie bisher“, nicht in Energieerzeugung durch Atom, Kohle, Wasserstoff oder Biodiesel, sondern im Einsatz von „Kopf“, „Herz“ und „Händen“, wie Rob Hopkins, der Gründer der Transition-Bewegung, schreibt oder wie Omas for Future es formulieren: Wir handeln aus Liebe zum Leben und zu unseren Nachkommen. Zukunftsfähige, enkeltaugliche Lebensweisen, die diese Erde auch für künftige Generationen noch lebenswert erhalten, brauchen eine aktive Umgestaltung unserer Städte und Kommunen – eine Umgestaltung, die von den Einwohnern selbst ausgeht und deren wichtigstes Ziel die Relokalisierung von Energieversorgung, Wirtschaft und Nahrungsmittelproduktion ist.

In der For-Future- und Transition-Bewegung schließen sich daher Menschen zusammen, um mit verschiedenen Aktivitäten mit unterschiedlichen Schwerpunkten mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und Fähigkeiten aktiv daran mitwirken, das Denken und Handeln ihres gesellschaftlichen Umfelds zukunftsfähig zu gestalten.

Wenn Dich interessiert, wie alles begann und wie Transition entstanden ist, dann klicke hier.

Dich interessieren die Philosophie und die Ziele von Forchheim for Future? Die findest Du hier.

Forchheim for Future
Alltag FairÄndern und das Klima schützen

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Omas for Future
Handeln aus Liebe zum Leben